Der obligatorische Orden gehört zur Fastnacht, wie der Büttenredner und die Tanzmädchen. Ursprünglich dienten diese Dinge der Verballhornung militärischen Gepränges, was unbewußt auch heute noch so ist, auch wenn preußischer Militarismus als Grundhaltung glücklicherweise keine Rolle mehr in unserem Land spielt.
Heute nehmen wir Fastnachter den Orden, das „närrische Blech“, als Dankeschön für unseren Einsatz auf der Bühne der Narretei gerne entgegen. Er schafft uns Erinnerung und das Bewusstsein, dabei gewesen zu sein. Denn es gibt eigentlich kein schöneres Hobby, als seinen Mitmenschen einige Stunden der Freude zu bereiten.
Die Orden der 1. G.C.G. haben oftmals Bezug zu dem jeweiligen Jahresmotto der Veranstaltungen und sind schon daher eine schöne Erinnerung für alle Fastnachter.
Die jüngste Städtepartnerschaft mit Pontassieve in der Toscana (Italien) hat
die 1. G.C.G. bewegt diesen besonderen Orden für die kommende Kampagne
anfertigen zu lassen.
Die Idee wurde von Günther Jacob im Rahmen der Frühjahrsklausurtagung in
Güttersbach/Odw. vorgetragen. Der Entwurf wurde von der Sprecherin des
Jugendausschusses, Katja Höhl, angefertigt.
Der Orden zeigt umrahmt von den Europasternen in der Mitte das Wappen von
Griesheim und rechts daneben das von Pontassieve. Darunter das Wappen unserer
sächsischen Partnerstadt Wilkau-Haßlau. Darüber links das Wappen unserer
ältesten Partnerschaft, das von Bar le Duc (Frankreich) und rechts daneben
das Wappen unserer ungarischen Partner, Gyönk.
Die Fastnachter der G.C.G. wollen damit auch öffentlich zum Ausdruck
bringen, wie sehr sie diese neue Partnerschaft begrüßen und das Europa, bei
allen seinen Problemen, in seiner Gesamtheit, mehr als wichtig ist.


















































