Jahreshauptversammlung des GV Sängerbund – Germania
Die Weichen für die Zukunft sind gestellt. Der Verein kann mit großer Zuversicht in die Zukunft blicken. Mitgliederentwicklung und finanzielle Situation zeigen aufwärts.
Zur ordentlichen Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder des GV Sängerbund-Germania 1881 Griesheim e.V. am vergangenen Mittwoch in ihrem Vereinslokal Bürgerhaus „Zöllerhannes“. Der Vorsitzende begrüßte Eingangs alle anwesenden und stellte die ordnungs- und fristgemäße Einladung fest. Die vorliegende Tagesordnung, die ausschließlich aus Rechenschaftsberichten bestand, wurde einstimmig angenommen, so dass man direkt in die Regularien einsteigen konnte.
Zu Beginn erhoben sich die Anwesenden zu ehren und im Gedenken der, im zurückliegenden Jahr verstorbenen Mitglieder, deren Namen noch einmal genannt wurden. Der Bericht des Vorsitzenden schloss sich an.
Günther Jacob wies auf die Höhepunkte des zurückliegenden Jahres hin. Man habe eine Satzungsanpassung vorgenommen und eine einheitliche Ehrenordnung für den Verein geschaffen. Dies sind Grundlagen einer geregelten Vereinsarbeit und schaffe Rechtssicherheit für alle Unterstützer des Vereins, so Jacob. Als ein Höhepunkt wurde der Liederabend im Oktober dargestellt. Hier habe sich der Chor unter neuer Leitung erstmals seit längerer Zeit wieder einer breiten Öffentlichkeit gestellt. Die Einbeziehung der Gesangsgruppen der 1. Griesheimer Carneval Gesellschaft habe sich im Nachhinein betrachtet als sehr sinnvoll erwiesen. Damit konnte das gesamte Spannungsfeld des gesanglichen Schaffens im Verein dargestellt und erfahren werden. Mit Herrn Reinhard, als Chorleiter, sei allerdings auch ein Glücksgriff gelungen. Mit viel Engagement und Arbeitsfreude gehe er ans Werk und diese Freude überträgt sich unzweifelhaft auch in den Chor.
Die Mitgestaltung der Feier auf dem Friedhof zum Ewigkeitssonntag, sowie die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes zum 1. Advent in der Lutherkirche blieben nicht unerwähnt. Als absoluter Höhepunkt wurde die Feier zum 125-jährigen Jubiläum des Vereins im Januar dargestellt, gemeinsam mit dem Schwesterverein Frohsinn sei es gelungen eine akademische Feier zu gestalten, die lange in guter Erinnerung bleiben wird. So kurzweilig und unterhaltsam sind solche Veranstaltungen selten, so Günther Jacob.
Der Vorsitzende schloss seine Ausführungen mit einem Dank an den gesamten Vorstand, aber auch an alle Mitglieder des Chores. Er habe den Vorsitz übernommen, weil er die Vision hatte, dass das Singen im Laienchor ein wichtiges Kulturgut sei, das es zu erhalten gelte. Die „alte Dame Germania“ sei dazu auf einem guten Weg. Man zieht an einem Strang und auch noch in die gleiche Richtung so der Vorsitzende des Vereins.
Neue Sänger konnten bereits gewonnen werden. Das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb des Chores sei erfreulich gewachsen. Die Mitgliederentwicklung insgesamt zeige nach oben. Das Durchschnittsalter der Mitglieder liege deutlich unter 35 Jahren, so dass man zwar beruhigt in die Zukunft blicken, aber nicht die Hände in den Schoß legen könne. Im Mittelpunkt der Arbeit des Jahres 2006/2007 stehe daher neben der Konsolidierung des Repertoires und die Vorbereitung eines Liederabends im Frühjahr 2007, die Neustrukturierung der Jugendarbeit im Verein, die weitere Gewinnung von aktiven, aber auch passiven Mitgliedern. Eine breite Basis sei das einzige tragende Fundament für die Zukunft des Vereins. Günther Jacob stellte dazu noch eine Anzeige und ein Flugblatt vor, mit dem man nach Ostern in die aktive Phase der Mitgliederwerbung einsteigen werde. Der Hinweis auf die neue Homepage unter www.saengerbundgermania.de, als modernes Instrument der Öffentlichkeitsarbeit blieb dabei ebenfalls nicht unerwähnt.
Der anschließende Bericht des Rechners, Heinz Schmitz, zeigte auf, dass der Sängerbund-Germania zwar nicht im Geld schwimmt, aber finanziell gesichert sei. Sparsames Wirtschaften in allen Bereichen, ein entsprechender Zugang an Fördernden Mitgliedern habe insgesamt dazu geführt, dass man als Verein inzwischen weniger Sorgen habe, als noch vor Jahren. Auch er appellierte an alle sich intensiv in die Gewinnung weiterer Mitglieder einzubringen.
Hildegard Volz bescheinigte als Kassenprüferin dem Rechner eine ordnungsgemäße Kassenführung und stellt daraus folgernd den Antrag auf Entlastung des gesamten Vorstandes. Diesem Antrag folgte die Versammlung mit einem einstimmigen Votum. Günther Jacob bedankte sich im Namen des gesamten Vorstandes für das Vertrauen und versprach mit gleichem Engagement wie bisher an der Zukunft des Vereins arbeiten zu wollen. Es macht einfach Spaß, wenn sich was bewegt, so Jacob, und in der Germania bewegt sich derzeit viel. Mehr sogar, als viele noch vor 2 Jahren dachten. Mit diesen Worten schloss er eine harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung.