Sängerbund-Germania
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Harmonische Jahreshauptversammlung des Vereins

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Eine mehr als harmonische Jahreshauptversammlung konnte der Sängerbund-Germania am vergangenen Donnerstag in seinem Vereinslokal, dem Bürgerhaus Zöllerhannes,  abhalten. Neben zahlreichen Berichten wurde der Vorstand mit einer veränderten Position einstimmig wiedergewählt. Damit verbleibt Günther Jacob weiter an der Spitze der „alten Dame Germania“.

Günther Jacob eröffnete die Versammlung, zu der fristgemäße eingeladen war. Vor Eintritt in die Tagesordnung sang der Chor traditionsgemäß ein Stück. Im Anschluss erhoben sich die Anwesenden von ihren Plätzen und man gedachte den beiden, im zurückliegenden Zeitraum verstorbenen Mitgliedern, Heinrich Wicht und Walter Gerhard, die über viele Jahrzehnte dem Sängerbund-Germania in Treue verbunden waren.
Zum Versammlungsleiter für die Neuwahl des Vorsitzenden wurde Helmut Höhl einstimmig gewählt.
In seinem umfangreichen Bericht ging Günther Jacob auf die zahlreichen Aktivitäten des Vereins in den vergangenen 12 Monaten ein. Besonders hob er hervor, dass der Chor sich personell und stimmlich in dieser Zeit mehr als nur gemausert habe. Den Beweis konnte man gerade kürzlich im Rahmen des sehr erfolgreichen ersten gemeinsamen Konzertes mit dem Blasmusikverein erbringen. Mit 52 Sängerinnen und Sängern hat die „alten Dame Germania“ wieder eine Chorstärke erreicht, die sich sehen und hören lassen kann, so Jacob. Mit den Auftritten im Haus Waldeck, anlässlich des Gedenkgottesdienstes im vergangenen November und der traditionellen musikalischen Ausgestaltung des Gottesdienstes zum 1. Advent in der Lutherkirche, habe man darüber hinaus den Beweis angetreten, dass man inzwischen wieder jede Gelegenheit musikalisch sinnvoll nutzen kann. Wir sind wieder auf allen Bühnen zu hause und haben das notwendige Selbstvertrauen, so Jacob.
Hinzu komme noch, so Günther Jacob, dass man als Vereinsgemeinschaft gewachsen sei. Das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb des Vereins sei geradezu phänomenal. Gerade unsere „neuen“ Sängerinnen und Sänger und unsere zahlreiche Jugend im Chor fühlen sich gut aufgehoben und bestätigen dies immer wieder, so der Vorsitzende.
Mit einer sehr persönlichen Stellungnahme beschloss Günther Jacob seine Ausführungen und wies erneut darauf hin, dass das Ziel aller im Sängerbund-Germania sein muss, für den Verein Wachstum und Zukunftssicherheit zu erbringen. Ich will keinen Personenkult. Ein Günther Jacob alleine kann gar nichts bewirken, sondern nur wir alle. Alles Erreichte innerhalb und außerhalb unserer Germania ist unser Gemeinschaftswerk und wird dies auch bleiben. Mit diesen Feststellungen schloss der Vorsitzende seinen Rechenschaftsbericht.
In seinem Bericht ging der Rechner, Heinz Schmitz, auf die finanzielle Situation des Vereins ein. Im Augenblick leben wir von der Hand in den Mund. Das bedeutet, dass wir durch unsere Einnahmen die fixe Kosten  des Vereins zwar decken können, aber Rücklagen nicht möglich sind, so Heinz Schmitz. Dies bedeutet einmal mehr, wie wichtig die Gewinnung von Mitgliedern insgesamt ist.
Hildegard Volz stellte für die Kassenprüfer die korrekte Kassenführung fest und rief die Versammlung zur Entlastung des Rechners und des Vorstandes auf, dem auch einstimmig Rechnung getragen wurde.
Auf einen Antrag des bisherigen Vorstandes hin wurde die Bildung eines Jugendausschusses innerhalb des Vereins beraten und einstimmig beschlossen. Hier sollen Jugendliche bis 20 Jahre die Möglichkeit nutzen eigene Ideen in den Verein einzubringen. Als 60-jähriger habe man dazu, bei allem guten Kontakt zur Jugend, schon eher Probleme, vertiefte Günther Jacob diese Einsicht. Das müsse man einfach einsehen. Der Vorstand wird alle diese Ideen und Vorschläge aus diesem Kreis der Jugend, so Günther Jacob, sehr ernst nehmen und  nicht nur bearbeiten und diskutieren, sondern auch nach gegebenen Möglichkeiten umsetzen. Wir haben neue Wege in der Jugendarbeit eingeschlagen, die sich als viel versprechend erweisen, und wollen diese auch konsequent weitergehen, so Jacob. Kinder- und Jugendarbeit wird in den meisten Vereinen falsch interpretiert, so der Vorsitzende der Germania.  Sie darf niemals außerhalb oder nur nebenher laufen, sondern gehört mitten hinein in den Verein. Allerdings wird dies niemals ohne die Mitwirkung der Eltern geschehen können, was bisher immer noch sehr eingeschränkt geschieht, bzw. mangels Beteiligung geschehen kann.
Zum Jugendausschuss wurden Katja Höhl, Katja Schnitzspan, André Kraft und Patrick Kahl einstimmig gewählt. Das Gremium wird erstmals unter der Leitung des Vorsitzenden tagen.
Die sich anschließende Wahl des Vorsitzenden wurde von Helmut Höhl souverän geleitet. Bevor man allerdings in den Wahlgang einstieg zeigte er in sehr persönlicher Form, aber im Sinne aller Anwesenden, dass man durchaus Grund zur Dankbarkeit an Günther Jacob für seine geleistete Arbeit und sein Engagement habe.
Die anschließende Wahl, die, wie alle folgenden Wahlen per Akklamation durchgeführt wurde, brachte ein einstimmiges Ergebnis und bestätigte Günther Jacob in seinem Amt als Vorsitzender (über die weiteren Walergebnisse wird gesondert berichtet).
Im weiteren Verlauf der Versammlung stand auch eine Neuerung der Vereinsmitgliedschaft durch Einführung eines Familienbeitrages zur Debatte. Günther Jacob führte aus, dass der Sängerbund-Germania mit 50,- € pro Jahr für das erwachsene Mitglied und 30,- € pro Jahr für Kinder und Jugendliche zwar zu den preisgünstigen Vereinen in Griesheim gehört, dass man aber verstärkt Wert auf die Mitgliedschaft ganzer Familien legen will. Für 120,- € pro Jahr sollen zukünftig 2 Erwachsene und 2 Kinder, oder 1 Erwachsener und 3 Kinder Mitglied werden können. Das heißt für 2,50 € pro Monat und Person kann man ein mehr als breites Angebot innerhalb des Vereins wahrnehmen. Damit können in diesen Fällen bis zu 25 % des normalen Beitrages gespart werden. Nach eingehender Diskussion wurde diesem Antrag statt gegeben. Der Tradition folgend schloss man den offiziellen Teil der Veranstaltung mit einigen Chören.  
   

 

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