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Gemeinsame Sitzung der Vorstände von Germania und Blasmusikverein

Eine erste gemeinsame Sitzung beider Vorstände stand am vergangenen Mittwoch auf dem Programm des GV Sängerbund – Germania 1881 Griesheim e.V. und des Blasmusikereins Griesheim e.V. im Bürgerhaus „Zöllerhannes“.

Günther Jacob begrüßte eingangs die Gäste des Blasmusikvereins und leitete zu einer kleinen Vorstellungsrunde über, denn nur wer sich und die Funktion des anderen kennt, kann auch miteinander vernünftig reden, so Jacob. Ein Rückblick auf das gemeinsame Konzert am 31. März, aber auch ein Ausblick auf weitere gemeinsame Aktivitäten stand im Mittelpunkt der Gespräche. Bei aller Kritik, die notwendig sei, war man sich vollkommen einig darin, dass das Projekt „Blech trifft Stimme“ unter dem Titel „Die Welt der Lieder, die Sprache der Musik“ ein, für beide Seiten, voller und schöner Erfolg war. Die Synergie in der Laienmusik in solcher Weise zu nutzen bringe einfach nur Vorteile, weil man damit ein wesentlich breiteres Publikum ansprechen kann. Das war nicht selbstverständlich, aber rückwirkend betrachtet vollkommen richtig.Für das erste Mal haben wir großartiges geleistet, so die einhellige Darstellung beider Vorsitzenden, Christiane Kadel und Günther Jacob, zum Abschluss ihrer Ausführungen. Das heiße aber nicht sich auf irgendwelchen Lorbeeren auszuruhen. Gemeinsam beschloss man im Jahr 2008 am 25. Oktober eine zweite Auflage dieser Konzertform zu bieten. Man will sich vorab an die Gliederung des diesjährigen Konzertes halten und vom Volkslied über die sakrale Musik bis hin zu Hits und Schlagern erneut alles bieten. Größten Wert will man dabei auch auf vermehrt gemeinsame Stücke von Orchester und Chor legen, was bereits in diesem Jahr für Furore sorgte. Einen breiten Raum in der Diskussion nahmen natürlich auch Kritikpunkte an der diesjährigen Veranstaltung ein, die trotz allem Erfolg auch gegeben waren. Für beide Vereine war dieses erste gemeinsame Konzert auch eine Lernveranstaltung, so die beiden Vorsitzenden.So muss bei zukünftigen Konzerten für mehr Ruhe aus dem Nachwuchsbereich gesorgt werden, oder man sehe sich leider gezwungen den Nachwuchs aus solchen Veranstaltungen mit Konzertcharakter auszuschließen, was allerdings mehr als schade wäre. Warum Eltern nicht in der Lage oder Willens sind ihre Kinder zur Ruhe zu rufen ist nach wie vor unverständlich, muss aber wohl so hingenommen werden und bedarf noch einiger Aufklärungsarbeit. Deshalb wird man gerade daran zu arbeite haben, weil ein wenig Disziplin auch zum musizieren gehört. Eine Konzertbestuhlung im Saal wurde ebenfalls für sinnvoll gehalten, weil damit für die Zuhörer ein besserer Überblick zur Bühne gegeben wäre und darüber hinaus eine größere und bessere konzertante Atmosphäre entsteht.    Die Vergabe von nummerierten Sitzplätzen wird ebenfalls in die Überlegungen einbezogen, um einen besseren Überblick über die vergebenen Plätze zu haben. Zumal dann der Käufer einer Eintrittskarte genau weiß wo er sitzen wird.Die Bewirtung während des Konzertes sollte aufgrund der unvermeidlichen Unruhe die dadurch entsteht auf die Pause bzw. vor und nach dem Konzert verlegt werden. Wir haben einen gemeinsamen Anfang gemacht, so die beiden Vorsitzenden, und werden bewusst diesen Weg gemeinsam weitergehen. Mit dieser Feststellung wurde der offizielle Teil der Beratungen geschlossen.

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